Forschungsinstitute
Deutschland
In Deutschland gibt es eine Reihe von Wirtschaftsforschungsinstituten, die entweder staatlich oder privat finanziert sind.
Diese Unterscheidung ist vor allem bei politisch brisanten Themen wichtig, da die privaten Institute dazu tendieren, die Interessen der
Privatwirtschaft, wenn auch nicht unbedingt zu vertreten, so doch zumindest nicht zu schädigen.
Öffentlich finanziert
Privat finanziert
Besondere Mission
Seit Anfang der siebziger Jahre sind die Probleme des Umweltschutzes und des Ressourcenverbrauchs immer drängender geworden.
Deshalb ist auch das Konzept der nachhaltigen Entwicklung entwickelt worden. Allerdings werden Umweltprobleme in der klassischen
Wirtschaftsforschung kaum berücksichtigt, was ein Grund für die Gründung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie war.
Die Geschichte des Insituts
ist aus vielerlei Gründen lesenswert.
Nachdem Abgang von Gustav Horn als Chef der Konjunkturabteilung des DIW Berlin, gab es keine keynesianisch orientierte Stimme mehr unter den großen deutschen
Wirtschaftsforschungsinstituten. Um solchen Ideen Raum zu geben wurde das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung bei der Hans-Böckler-Stiftung eingerichtet,
dem Horn seit 2005 vorsteht.
International
Im internationalen Bereich gibt es eine Reihe von interessanten Forschungsstätten. Neben der eher bekannten OECD und dem NBER sind vor allem
das Santa Fe Institute und das Economic Cycle Research Institute interessant.
Suche nach Ländern
Die Universität von Connecticut bietet im Rahmen des RePEc-Projekts
nicht nur ein Tool zur Paperrecherche
an, sondern hat auch eine nach Ländern
sortierte Liste von Instituten und Fakultäten (EDIRC)
zusammengestellt, in der mehr als 10000 Institutionen aus über 200 Ländern erfasst sind.
Hier geht's zur alphabetischen Sortierung:
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